Eingemachtes

Knoblauch Confit

Mit dem Messer fein hacken oder durch die Knoblauchpresse drücken? Die Diskussion hat ein Ende, Knoblauch kommt bei uns nur noch in confierten Zustand in das Kochgut, Dressing oder auf das Stück Brot.

Zutaten

5 Knoblauchknollen
1 frisches Lorbeerblatt
(alt. 2 getrocknete)
8-10 frische Tymianzweige
Salz
ganze Pfefferkörner
250 ml Olivenöl
250 ml Rapsöl

Nachdem Knoblauch Confit im Kleinen Kuriositätenladen über den Bärlauch gelobt wurde und sogar eine zweite Ermahnung erfolgte, jetzt sofort und unbedingt Knoblauch zu kaufen, war meine Neugier geweckt. In Monambelles musste natürlich ein griechisches Rezept in den Ofen und fündig wurde ich in dem sehr empfehlenswerten Buch how to roast a lamb von Michael Psilakis.

Die Knoblauchzehen kommen butterweich aus dem Ofen und lassen sich so ganz unkompliziert weiter verarbeiten.

Im Kochbuch wird empfohlen, das Öl des Knoblauch Confit mit einer Frischhaltefolie abzudecken und dann den Deckel des Glases zu schließen. Und natürlich die Knoblauchzehen immer nur mit sauberen Besteck entnehmen. Wer alle Regeln der hygienischen Aufbewahrung beachtet, wird mit aromatischen Öl und köstlichen Knoblauchzehen nicht unter drei Wochen belohnt.

Zubereitung

Beide Ölsorten miteinander mischen. Ofen auf 160 Grad vorheizen.

Die geschälten Knoblauchzehen in einer ofenfeste Form mit dem Lorbeerblatt, den Thymianzweigen, etwas Salz und 15 oder 20 Pfefferkörnern knapp mit dem Öl bedecken. Einen Deckel auf die Form setzen und im Ofen 1 Stunde bis 1 Stunde 15 Minuten weich braten, bis der Knoblauch goldfarben, aber nicht braun ist.

Abkühlen lassen und die Knoblauchzehen mit dem Öl in ein Einmachglas füllen.

14 Kommentare zu “Knoblauch Confit”

  1. Das spricht mich total an. Ist sicher eine tolle Beilage, ja eigentlich zu Allem.

  2. Die hab ich mir auch fest auf der Liste verankert. Bei den hiesigen Supermarktderivaten muss ich mich schütteln.

  3. Das Knoblauch-Konfit finde ich auch ganz toll und vor allem so praktisch. Deine Variante probiere ich, wenn meins alle sind (also sehr bald). Thymian liebe ich!

  4. Susa sagt:

    @SchnickSchnackSchnuck Ich bin begeisterte Markt-Einkäuferin, Marktstand Klink auf dem Spritzenplatz (Di., Fr.). Zur Zeit gibt es dort sehr schönen rosa Knoblauch aus Frankreich.

    @Frau Schmunzel So vielseitig, wie dieser Knobi einsetzbar ist, hält sich auch ein großes Glas nicht lange :-)

  5. Steph sagt:

    Die kluge Frau bereitet sich gleich eine rieeesen Menge zu und friert nen Teil ein – klappt nämlich wunderbar :o)

    Deine Version werd ich demnächst auch nochmal probieren, man kann schließlich gar nicht genug Knoblauch-Confit-Variationen parat haben.

  6. Susa sagt:

    @Steph Einfrieren! Wie gut ist diese Idee denn! Wird sofort gemacht, nun aber mit Deinem Rezept.

  7. Steph sagt:

    Am Besten in Eiswürfelbehältern, dann kannste immer ne kleine Menge entnehmen. Allerdings sind die Behälter danach quasi hinne, weil sie den Knoblauch angenommen haben ;o)

  8. Susa sagt:

    @Steph Mit meinen tollen Etiketten kann ich sie ja als “Knoblauch-Confit-Einfrierbehälter” beschriften und nur noch miefende Knollen darin einfüllen :-)

  9. [...] Monambelles’ Knoblauch Confit, garlic in oil, was so mouthwatering that I was tempted to do them myself, however, not with a satisfying result. [...]

  10. Alex sagt:

    Habe ich gestern auch zubereitet und bin hellauf begeistert. Das nächste Mal werde ich auch Kräuter hinzufügen.

  11. Susa sagt:

    @Alex Freut mich, dass Dir das Rezept gefällt! Die Idee mit den weiteren Kräutern ist toll, werde ich auch versuchen (vielleicht Rosmarin?).

  12. Claus sagt:

    alles klar! ich machs auch!

  13. [...] Die Herstellung von Knoblauchpüree ist denkbar einfach, sobald man erstmal Confit von der scharfen Knolle hergestellt hat. Und auch das macht sich fast von allein. Wie, das steht hier. [...]

  14. [...] Knoblauch ist eine tolle Sache. Meiner Ansicht nach gibt es kaum einen besseren Dip als eine gute Aioli und in jede gute, mediterrane Sauce gehört eine Zehe Knoblauch. Ihr seht: ich liebe Knoblauch, allerdings habe ich auch so manch ein Problem mit den Knollen. 1. sie senken den Blutdruck und das ist für jemanden wie mich, der im Sommer notorisch unter Kreislaufbeschwerden leidet, gar nicht gut. Und 2. nach der Verarbeitung von Knoblauch stinken die Finger tagelang, Spezial-Küchen-Seife hin oder her. Als eine Bekannte mich auf dieses Knoblauch-Confit aufmerksam machte, sah ich meine Chance – mit Knoblauchöl lässt sich der feine Geschmack viel leichter dosieren, ohne gleich zum Sturz meines Blutdrucks zu führen. Und die fertig confierten Zehen muss man nur noch mit einer Gabel aus dem Glas in den Topf geben. Bei der Herstellung orientierte ich mich an dem Eintrag auf Monambelles. [...]

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