
Zutaten
1 kg Rind, in 2 cm
große Würfel geschnitten
1 kg kleine Zwiebeln
(z.B. Schalotten)
250 ml Olivenöl
Salz & Pfeffer
750 ml TomatenpassataFür die Marinade
120 ml Olivenöl
250 ml Rotwein
2 EL Rotweinessig
3 Lorbeerblätter
20 schwarze Pfefferkörner
10 Pimentbeeren
4 Knoblauchzehen
Stifado kommt bei uns gern auf den Tisch, im Sommer mit Auberginen und nun im Winter mit Rindfleisch. Leider gibt es in Deutschland nicht die original Stifado-Zwiebeln zu kaufen, so dass wir auf Schalotten zurück greifen müssen. Die sind nicht ganz so süß, daher reduziere ich ihre Menge um die Hälfte.
In Griechenland werden die Zwiebeln als Beilage gesehen, daher wird das Gericht pur serviert und mit etwas Brot gegessen. Im Sommer auf Kefallonia bin ich damit vollkommen zufrieden, bei der momentanen Kälte darf es durchaus noch eine kleine Sättigungsbeilage geben. Sehr gut passen dazu lamiacucinas Austro Gnocchi. In dieser Kombination wird das Stifado zu einem genussvollen Sonntagsessen.
Das Rezept ist aus dem Buch Vefa’s Kitchen von Vefa Alexiadou und schmeckt wie alle ihre Rezepte hervorragend. Es lässt sich gut vorbereiten und sollte daher auch als Haupstpeise für Weihnachten in Betracht gezogen werden.
Zubereitung
In einer Schüssel alle Zutaten für die Marinade mischen. Das Fleisch darin einlegen, bis es gleichmäßig bedeckt ist. Die Schüssel mit Klarsichtfolie abdecken und im Kühlschrank 1-2 Tage marinieren.
Das Fleisch aus der Marinade nehmen, diese zur Seite stellen und die Gewürze aufbewahren. Die Zwiebel kurz in kochendem Wasser blanchieren und die Haut abziehen.
In einem großen Schmortopf das Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln darin portionsweise mit mittlerer Tempertur 8-10 Minuten leicht bräunen. Die Zwiebeln aus dem Topf nehmen und zur Seite stellen.
Das Fleisch in dem verbliebenen Öl anbraten. Sobald es von allen Seiten braun ist, die restliche Marinade angießen und mit Salz, Pfeffer und 2 Lorbeerblätter, 6 Pfefferkörner und 6 Pimentbeeren würzen.
Mit Tomatenpassata aufgießen, kurz aufkochen, Temperatur reduzieren und mit geschlossenen Deckel ca. 30 Minuten schmoren. Anschließend die Zwiebeln und 3 Knoblauchzehen hinzufügen. Weitere 1,5 Stunden mit fast geschlossenem Deckel (1 cm offen lassen, damit die Sauce gut einkochen kann) schmoren.








Das würde ich jetzt sehr gerne essen, auch in der Wärme hier in den Philippinen. Ich bin seit Wochen am Reisen, deshalb meine lange Stille ohne Kommentare, ohne Beiträge, aber jetzt schaue ich mir mit Freude einige Blogs an, speziell Deine Schalotten, die springen mir fast in den Mund.
mir gehts wie Erich, wunderbar glasierte Zwiebelchen. Welche Freude, wenn beim tiefer graben dann erst noch das Fleisch hervorkommt. Dein Stifado, hmmm, ist seit Sommer auf meiner Nachkochliste.
@Erich Ich habe Dich schon vermisst, zum Glück dieses Mal keine Bloggerkrise :-) Wünsche Dir eine schöne Zeit auf den Philippinen!
@lamiacucina Warnung vor dem ersten Nachkochen: Achtung, Achtung, Suchtgefahr! Viel zu schnell kann man davon nicht mehr genug bekommen.
Schmorgerichte haben schon einen ganz besonderen Reiz. Hätte ich jetzt auch gerne, gerade die Zwiebeln …. mhhhhh
@barcalex In der kalten Jahreszeit sind wir förmlich süchtig nach Schmorgerichten… und in der warmen eigentlich auch… schmeckt übrigens auch gut mit Knödeln und Rotkraut, klassisch deutsch.
sieht unheimlich gut aus. werde ich wieder mal ausprobieren.
[...] Stifado [...]
[...] Ob die Reihenfolge der Weißweine aus önologischer Sicht Sinn machte, sei dahin gestellt. Auf jeden Fall stimmig war die Reihenfolge der Rotweine: Der etwas leichtere Katogi Averoff ging dem Schwergewicht Kir Yianni Ramnista voraus. Begleitet wurden die Weine von der Fleischpastete mit Pflaumen (Kreatopita) und einem Rinderragout Stifado. [...]