Fleisch, Pasta

Geschmorte Lammhaxe mit Zimt

Ein aromatisches Schmorgericht für kalte Wochenenden mit dem typischen Aroma griechischer Gerichte: Zimt.

Zutaten

1 Zwiebeln, fein gehackt
1 Karotte, fein gehackt
100 g Knollensellerie, fein gewürfelt
2-3 Knoblauchzehen, fein
gehackt
3-4 Lammhaxe
700 ml Tomatenpassata
1 EL Tomatenpaste
1 Zimtstangen
250 ml Hühnerbrühe
150 ml Rotwein
2 Lorbeerblätter
Salz, Pfeffer

Schmorgerichte mit Tomaten, die als Braten oder als Pastasauce auf den Tisch kommen können, sind bei uns am Wochenende besonders beliebt. Sie lassen sich gut vorbereiten und eignen sich sowohl für gediegene Sonntagsessen als auch für ein schnelles Pastagericht zu zweit.

Nachdem es zwei Tage vorher bereits des Lieblingsgriechens Lieblingsessen gab, wollte ich einmal eine andere Fleischsorte als Hühnchen und Rind zubereiten. Lammhaxe kommen viel zu selten auf den Tisch, dabei sind sie eine leckere Abwechslung.

Dieses Rezept fand ich auf Souvlaki for the Soul. Die herkömmlichen Gerichte der Landküche werden nur mit Tomatensauce zubereitet, hier wird diese etwas moderner mit Hühnerbrühe und Rotwein aromatisiert. Das Originalrezept sieht ein bis zwei Zimtstangen vor, aber ich fand eine bereits ausreichend.

Dazu passen gut Bandnudeln, Brokkoli und ein Glas Strofilia Rot 2007.

Zubereitung

In einem großen Topf etwas Olivenöl erhitzen und die Lammhaxe von allen Seiten anbraten.  Aus dem Topf nehmen und zur Seite stellen.

Etwas Olivenöl im Topf erhitzen und darin das Gemüse ca. 10 Minuten andünsten. Tomatenpaste, -passata, Hühnerbrühe, Rotwein angießen und das Lorbeerblatt und die Zimtstange dazu geben und alles gut umrühren. Aufkochen und bei mittlerer Hitze 2-3 Stunden simmern lassen.

Zimtstange und Lorbeerblatt aus der Sauce entfernen. Wenn die Lammhaxe als Pastsauce gegessen werden sollen, diese auf ein Brett heben und das Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden. Diese zurück in den Topf geben, alles zusammen noch einmal erhitzen und servieren.

13 Kommentare zu “Geschmorte Lammhaxe mit Zimt”

  1. Ulrike sagt:

    Ich schlecke gleich den Bildschirm ab, so appetitlich sieht das aus. Foodblogs sollte Frau sich nicht mit leerem Magen ansehen.

  2. Susa sagt:

    @Ulrike Das olle Foto? Du scheinst wirklich Hunger zu haben ;-)

  3. Sylvia sagt:

    Das Gericht sieht wirklich sehr lecker aus, die Sauce ist bestimmt der absolute Knaller. Ich sollte wohl auch bald ein Zimt-Experiment wagen!

  4. lamiacucina sagt:

    Eine kleine Menge Zimt macht sich immer gut bei Fleischgerichten, aber wenns zu zimtig schmeckt, gefällts mir nicht mehr.

  5. Sivie sagt:

    Hört sich sehr lecker an. Da überlege ich ja fast mit meinen auftauenden Kalbsbeinscheiben umzudisponieren, aber ich glaub dann gibt’s ne Meuterei.

  6. kitchenroach sagt:

    Sieht absolut fantastisch aus. Das will ich ausprobieren.

  7. kitchenroach sagt:

    Uebrigens, Dein Broedli Rezept ist sehr gut, ich habe noch etwas Kuemmel dazugeben.

  8. Susa sagt:

    @Sylvia Zimt in Saucen fand ich zu Beginn meiner griechischen Esserfahrung ganz überraschend; heute fast unverzichtbar!

    @lamiacucina Kann ich verstehen, zwei bis drei Zimtstangen wie im Original wären eindeutig zuviel des Guten gewesen.

    @Sivie Behaupte einfach, es sei ein italienisches Rezept, das kommt meistens besser an ;-)

    @kitchenroach Meine liebe Schwester regte schon an, das Rezept mal mit einer Lammkeule (anstatt Haxe) auszuprobieren)… nur so als Idee.

    Kümmel im Brot erinnernt mich an Süddeutschland. Hast Du gemahlenen genommen oder ganze Früchte (heißen tatsächlich Früchte, ich musste selbst schnell nachschlagen)?

  9. barcalex sagt:

    Schmorgerichte mit Zimt schmecken mir wunderbar.

  10. Sehr schön! So muss sie aussehen die Lammhaxe.

  11. Liebe Schwester sagt:

    Da es zwar nicht kalt war, aber immerhin regnete, habe ich am Sonntag das Rezept (allerdings mit Schulter und nicht Haxe) nachgekocht. Es wanderte außerdem in den Ofen, um auf dem Herd für die üblichen Kakaos etc. Platz zu machen. Zur Zimtfrage: zwei Stangen wären doch besser als eine gewesen, allerdings hatte ich auch eine gut riechende, aber mickelig kleine. – Ein nettes Familiengericht!

  12. Susa sagt:

    @barcalex Dann ist die griechische Küche ja genau die richtige für Dich.

    @Tobias Beim nächsten Mal würde ich es aber wie meine Schwester machen und gleich die ganze Keule nehmen ;-)

    @Liebe Schwester Dein hilfreicher Hinweis wird sofort in das Rezept aufgenommen!

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