σουβλάκι χοιρινό
Seit der Antike wird in Griechenland alles auf den Grill geschmissen, was nicht vorher das Weite sucht. Gemüse hat bei diesem Spiel keine Chance, ist also ein unsportlicher Gegner. Wir messen uns gern mit Geflügel, aber der klassische Souvlaki wird nun mal aus Schweinefleisch gemacht.
Souvlaki ist überhaupt das bekannteste Grillgut neben Bifteki und als Fast Food in eine Pita gewickelt sehr beliebt in Griechenland. Aber auch beim gemeinsamen Grillen mit Familie oder Freunden (da ist gerade im ländlichen Griechenland ein fließender Übergang und man trifft sich quer durch alle Generationen) oder als Teil einer Mezedes-Auswahl sind Souvlaki gern gesehen.
Ganz klassisch werden sie aus Schweineschulter gemacht. Nun erklärte mir gestern die hanseatische Metzgerin, dass Schweineschulter nicht mehr verkauft werden würde, auch wenn es billiger als Nacken sei. Also nahm ich Schweinenacken und bin gespannt, ob die wirtschaftliche Flaute lang genug andauert, um wieder Schulter in die Auslagen zu bringen. Bald sehe ich bestimmt die ersten Kreativen, die irgendetwas mit Medien machen, an der Elbe an ihrer Schweineschulter herum knabbern.
Bis dahin also Souvlaki aus Schweinenacken. Leider hatten wir keine Zitronen zuhause, aber man kann diese durch Rotweinessig ersetzen. In Zukunft werde ich auf eine ausreichende Zitrusfruchtversorgung achten, da uns die klassische ladolemono-Marinade (Öl, Zitronensaft und Oregano) besser schmeckte.
Zutaten
500 g Schweinenacken, in Würfel geschnitten
1 TL Oregano (getrocknet)
Pfeffer
Salz
2 EL Rotweinessig
2 EL Olivenöl
Zubereitung:
In einer Schüssel das Fleisch mit allen anderen Zutaten mischen. Im Kühlschrank max. 2 Stunden marinieren.
Auf Spieße aufstecken und ca. 15 Minuten grillen, bis sie von allen Seiten gebräunt sind.





