Zutaten
4 Entenbrüste
250 g Haselnüsse
6 Zweige frischer Minze, gehackt
½ Bund glatte Petersilie, gehackt
6 Zweige Basilikum, gehackt
6 getrocknete Feigen
Kerne und Saft eines Granatapfels
4 Wacholderbeeren, zerstoßen
1 TL Pfefferkörner, zerstoßen
Safranfäden
250 ml Rotwein
4 EL Olivenöl
2 EL Rohrzucker
150 ml asiatische Fischsauce
2 EL Pflaumenmus
Unaufgefordert und ohne über meinen griechischen Nachnamen zu stolpern, teilte mir vor einigen Tagen während eines Smalltalks mein Gesprächspartner mit, welche Küche für ihn die furchtbarste ganz Europas sei: die griechische natürlich.
Immer diese Mengen an Knoblauch, das fette Fleisch, das sei ja unerträglich. Mir wurde wieder vor Augen geführt, warum ich dieses Blog ins Leben gerufen habe. Ob ich in mit diesem festlichen Rezept hätte überzeugen können?
Original wird eine ganze Ente mit der aromatischen Sauce mariniert und gebraten. Bei uns gab es statt dessen Entenbrust, dünn aufgeschnitten mit Baby Leaf Salat. Alternativ passen Feldsalat, Spinat, Rauke oder Postelein mit einem schlichten Balsamico-Dressing dazu.
Aber auch als Hauptgericht kommen die Entenbrüste gut zur Geltung, begleitet von Kartoffelgratin und ofengeröstetem Kürbis. Ein auch für Anfänger geeignetes Gericht für nette Anlässe.
Zubereitung
Backofen auf 180 Grad vorheizen.
Haselnüsse auf einem Backblech ca. 10 Minuten im Ofen rösten. Herausnehmen und im Mörser oder der Küchenmaschine fein zerstoßen.
Backofentemperatur auf 200 Grad erhöhen.
Alle Zutaten, außer den Entenbrüsten und den Haselnüssen, in einem Topf langsam zum Kochen bringen. 20 Minuten köcheln und durch ein Sieb gießen. Die Haselnüsse dazu geben.
Den Ofen auf 220 Grad vorheizen. Die Haut der Entenbrüste rautenförmig einschneiden, dabei das Fleisch nicht verletzten.
Entenbrüste in einer kalten Pfanne auf dem Herd erhitzen und das Fett auslassen. In eine feuerfeste Form legen, mit der Sauce bestreichen und in den Ofen schieben.
Die Entenbrüste immer wieder mit der Marinade einpinseln, bis sich eine Kruste gebildet hat. Nach ca. 20 Minuten aus dem Ofen nehmen und in Alufolie gewickelt einige Minuten ruhen lassen.







Ente nehme ich immer – diese sieht köstlich aus :-)
Fischsauce bei griechischer Küche macht mich allerdings etwas stutzig?
So gewürzt habe ich Ente noch nie probiert. Das hört sich aber sehr gut an. Hast Du den Herrn eigentlich überzeugen können, oder hast du gar nichts weiter gesagt?
Ist das wirklich klassisch griechisch? Die vorurteile gegen die griechische Küche kommen bestimmt von den vielen furchtbaren Restaurants hier bei uns. Richtig gut habe ich in Deutschland noch nie griechisch gegessen.
Ja, ich will auch Ente. Bin da offen für alles, Hauptsache Ente ist dabei. Lecker, lecker!
@Petra Eine vorsichtige Modernisierung der Küche, die sich langsam auch fremden Einflüssen öffnet :-)
@Isi Ich habe mich sehr zurück gehalten, da es ihm offensichtlich reichte, Gemeinplätze von sich zu geben. Ein zwei Sätze reichten, um ihm meine Einstellung zu verdeutlichen. Da spare ich meine Energie lieber für interessierte, offene Menschen auf.
@Claus Klassisch griechisch? Eher griechisch :-) Ja, die Restaurants zeigen nur einen kleinen Ausschnitt der griechischen Küche. Aber ich bin hoffnungsvoll, dass sich das irgendwann ändern wird!
@Buntköchin … und mein Grieche überließ mir auch noch seine Portion, yipieh!
Ja, ja. Die Deutschen essen immer Sauerkraut, die Italiener Spaghetti und die Griechen Gyros und Zaziki.
Was haben wir in Griechenland schon toll gegessen. Einmal zu Ostern, da waren wir auf Kreta. Diesen Schafskäse werde ich nie vergessen, unvergleichlich. Das Lamm am Spieß, das Brot, die Oliven, ein Traum. Und dann die ganzen süßen Leckerchen, ich sage nur: Zacharoplastio. Hach, im nächsten Herbst fahren wir wieder hin. Diesmal auf’s Festland, da waren wir noch nie. Ich freue mich schon drauf. Und das beste: es ist eine kulinarische Rundreise. 10 Tage Kultur und Schlemmen, das wird ein Fest!
Das ist eine wunderbare Variante die ich vorher noch nicht gesehen habe – und das Foto ist super geworden – ich habe es schon ausgedruckt! ich bin super neugierig auf den Geschmack
@Jutta Um die Rundreise beneide ich Dich sehr und bin schon gespannt, auf Erlebnis- und Essberichte. Es wird doch welche geben, oder?
@Alissa ich bin gespannt auf Dein Urteil und freue mich sehr über Dein Kompliment zu dem Photo. :-)
Ich hoffe. In der Aufarbeitung von Reisen bin ich wirklich schlampig. Leider! Viele Dinge habe ich schon fast vergessen. Ich sollte wirklich mal…. nach Weihnachten. Im neuen Jahr. Vor Ostern. Vor dem nächsten Urlaub. Spätestens nach dem nächsten Urlaub…. kennst du das auch?
@Jutta – Das kenne ich leider nur zu gut :-( Hochfliegende Ideen und am Ende des Tages landen alle Fotoabzüge, Notizen, Eintrittskarten in einer großen Box und der Rest wird vergessen.