Und da soll noch einer sagen, griechisches Essen sei nichts für die schlanke Linie! Gekochte Zucchini mögen sich nicht besonders anregend anhören, sind aber durchaus schmackhaft. Mit einer kleinen Einschränkung: In erster Linie gilt das für die kleinen zarten Sorten, die nach einem ausgiebigen Bad in heißem Wasser einen süßlichen Geschmack bekommen.
Die kleine Kürbis-Schwester (Zucchini ist eine Verkleinerungsform des italienischen Wortes für Kürbis “Zucca”) wächst in den Gärten und auf den Feldern in ganz verschiedenen Formen. Von rund und weiß bis zu 2-Kilo-Kanonen ist alles da und trägt dabei beeindruckende Namen wie Sunburst, Black Forrest oder auch Early White Bush Patisson.
Die κολοκυθάκι in Griechenland sind sehr klein und von zarter grüner Farbe und schmecken gekocht gar köstlich (zumindest die, die ich bisher dort gegessen habe). Meine Schwägerin Jan aus Athen empfiehlt folgende Zubereitungsart:
Zutaten:
1 Kilo Zucchini, klein, gesäubert
1 TL Salz
3 – 4 Liter
Zubereitung:
Die Zucchini mit einem Messer in der Mitte einritzen, etwa 3 bis 4 cm lang und ½ cm tief. Nun in das kochende und gesalzene Wasser geben und ohne Deckel etwa 20 Minuten kochen. Die exakte Garzeit hängt von der Größe der κολοκυθάκι und von dem persönlichen Geschmack ab. Sobald sie diesem also entsprechen, das Wasser vorsichtig abgießen.
Wer mag, kann noch ein paar Spritzer Olivenöl und Zitronensaft dazu geben.
Hier im hohen Norden werden nur die größeren Zucchini angeboten. Daher schneide ich sie in kleine Stücke und erspare mir dadurch das zusätzliche Einritzen. Eine feine Beilage, wenn das Essen schnell und kalorienarm auf den Tisch kommen soll.





