Eingemachtes, Gemüse

Tomaten clever konserviert: Tomatenpaste

Jedes Jahr verbringen wir knappe drei Wochen auf Monambelles und davon eine nicht unbedeutende Zeitspanne in der Küche. Irgendwie muss man doch Urlaubserinnerungen sammeln und wenn diese dann auch noch schmecken – umso besser!

Besonders auf Tomaten haben wir ein Auge geworfen. Tomaten bekommen nun mal unter griechischer Sonne ein unvergleichliches Aroma und das galt es nun gen Norden zu transportieren.

tomaten_kleinWir kochten Tomatensauce ein, trockneten Tomaten und steckten sie schließlich frisch vom Strauch in unsere Koffer. Wirklich überzeugen konnte keine der Methoden.

Während wir in Patras bei der Familie Pastitsio vorgesetzt bekamen, weihte die Dame des Hauses uns in ihr Rezeptgeheimnis ein. Und nachdem wir erst im Spätsommer wieder auf Monambelles sein werden, aber nun bereits die Tomatensaison beginnt, gebe ich das Geheimnis preis.

Zutaten:

Tomaten
Meersalz
Olivenöl

Zubereitung:

Tomaten waschen, vierteln und die Stielansätze entfernen. Die Tomatenstücke nebeneinander auf ein Gitter legen (darunter ein Blech oder ähnliches), salzen und mindestens 12 Stunden ziehen lassen.

Das Salz entfernen und die Tomaten in einen großen Topf füllen. Unter häufigen Rühren so lange köcheln, bis kaum mehr Flüssigkeit übrig geblieben ist.

Die Tomatenpaste auf ein Backblech streichen und im Backofen bei 75 Grad/Umluft trocknen lassen.

Sobald die Paste eine cremig-zähe Konsistenz hat, die Masse in Gläser mit Deckel füllen. Darauf achten, dass keine Luftblasen zwischen den Tomaten sind. Mit 2 cm Olivenöl bedecken. Kühl und dunkel lagern.

Zur Weiterverwendung wird die Paste einfach in wenig Flüssigkeit aufgelöst.

5 Kommentare zu “Tomaten clever konserviert: Tomatenpaste”

  1. Erich sagt:

    Die Methode gefällt mir, aber unsere eigenen Gartentomaten sind nicht so im Überfluss vorhanden, dass wir mit essen nicht nachkämen und die gekauften aus dem Glashaus sind es nicht wert.

  2. Susa sagt:

    Erich, da hast Du Recht: Hier muss man aus dem Vollen schöpfen. Letztes Jahr verarbeiteten wir ungefähr 15 Kilo Tomaten und der Vorrat reichte nicht einmal bis ins neue Jahr.

  3. gourmet sagt:

    15 kg und nicht bis ins neue Jahr gereicht, das kenne ich wenn ich Marmelade mache, da können es auch massig Gläser sein. Nach einigen Monaten ist kein einziges mehr da…grrr :)

  4. zorra sagt:

    Letztes Jahr habe ich Passata rapidissima gemacht, aber noch nicht alles aufgebraucht. Glücklicherweise sind dieses Jahr die Tomaten spät dran. Ich werde dann mal deine Variante probieren.

  5. [...] unserem letzten Aufenthalt in Monambelles haben wir noch Tomatenpaste übrig. Daraus lässt sich eine herrlich würzige Tomatencreme herstellen, um Pastasaucen zu [...]

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