Φραπέ
Der Name Dimitrios Vakondios wird bei Nescafe voller Ehrfurcht ausgesprochen und die Frage nach seinem Verdienst für die Firma ist Teil des Assessment Centers für aufstrebende Führungskräfte. Das würde ich zumindest sehr charmant finden, denn Dimitrios Vakondios ist die unangefochtene Vormachtstellung Nescafes bei der Herstellung von Frappes zu verdanken.
Angeblich wollte der Vertriebsmitarbeiter der Schweizer 1957 auf einer Messe in Thessaloniki einen löslichen Kaffee herstellen, hatte aber keinen Wasserkocher. Kurzerhand füllte er alle benötigten Zutaten mit kaltem Wasser in einen Shaker: Der Nescafe-Frappe war geboren!
Das Granulat hat inzwischen des urprünglich verwendeten Espresso verdrängt und wird aufgeschäumt und eiskalt privat, am Strand, in Cafés und auch abends in Bars serviert.

Bereits bei der Bestellung entscheidet man sich für die gewünschte Zuckermenge
sketo: ohne Zucker
metrio: mittelsüß (ca. 1 TL Zucker)
gliko: sehr süß (2 – 3 TL Zucker)
und ob man etwas Milch in seinem Frappe möchte: me gala.
Zur Zubereitung benötigt man einen Milchaufschäumer und hohe Gläser, die gewöhnlich für Saft oder Latte macciato benutzt werden.
Nach Wunsch Zucker und 2 – 3 TL Nescafé Classic in das Glas geben und zwei fingerbreit kaltes Wasser auffüllen. Das Glas etwas schwenken, bis sich der Ansatz aufgelöst hat.
Mit dem Mixer nun vom Boden ausgehend die Masse schaumig rühren, bis der Schaum knapp mehr als die Hälfte des Glases füllt. Ein paar Eiswürfel dazu geben und mit eiskaltem Wasser das Glas auffüllen.
Erst zum Schluss kann mit etwas Milch oder Kondensmilch aromatisiert werden. Wird die Milch vorher dazu gegeben, schäumt die Kaffeemischung nicht genügend auf.






Dazu kann ich nur sagen… Ich liebe es, vor allem am Strand, aber auch zu Hause hier in Deutschland. Ich mag meinen “metrio”.
Isi, am Strand schmeckt es doch am besten, oder? Hier habe ich Frappe noch nicht gemacht, mir fehlt die Sonne und das Meeresrauschen….
Die Geschichte kannte ich noch nicht, danke :-)
Man glaubt es kaum, aber auch Frappe macht Herzklopfen, wenn man zuviel davon erwischt. Ich vergesse immer das zum Kaffeekonsum dazu zu zählen.
Das muss ich einmal ausprobieren, ich habe allerdings nur lösliches Espresso-Pulver da.