In die Ferne schweifen

Geschichten aus Athen

Athen ist eine faszinierende Stadt. Athen ist alt, aber auch gleichzeitig modern. Athen pulsiert 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Aber: Athen ist auch eine Stadt, die sich dem Besucher nicht so leicht erschließt, man muss sie vielmehr selber entdecken.

Ich habe Athen unzählige Male in meinem Leben schon besucht und war früher zumeist froh darüber, sie schnell wieder zu verlassen. In meinen Erinnerungen ist Athen immer eine laute, heiße, smogdurchtränkte Stadt gewesen, die außer den klassischen Denkmälern nicht viel zu bieten hat. Diese Wahrnehmung hat sich aber in den letzten Jahren drastisch geändert. Athen hat sich zu einer selbstbewussten Metropole gemausert mit einem attraktiven kulinarischen, kulturellen und gastronomischen Angebot. Ja, ich liebe diese Stadt inzwischen und entdecke auf jeder Reise neue, inspirierende Aspekte. Interessant ist für mich in diesem Zusammenhang die Frage, inwieweit diese positive Entwicklung mit der wirtschaftlichen Krise des Landes zusammenhängt. Setzt eine Krise sogar besondere kreative Kräfte frei?

In Athen haben sich jetzt drei Partner zusammengeschlossen, um das Besondere der Stadt in einer gemeinsamen Initiative (Athens Tourism Partnership) zu fördern. Es handelt sich dabei um die Stadt Athen, Griechenlands größte Fluggesellschaft Aegean und der Flughafen Athen. Eine, auf den ersten Blick, durchaus sinnvolle Symbiose: Die einen bringen uns hin, die anderen sorgen dafür, dass wir sicher ankommen und der letzte Partner offeriert uns eine beeindruckende Metropole.  

Im Mittelpunkt der Initiative stehen Geschichten, die die Bandbreite der Stadt symbolisieren. Gesammelt werden die Geschichten auf einer eigenen Webpage, zusätzlich verbreitet über die gängigen Social Media Kanäle.

Bleibt nur zu hoffen, dass über diesen Ansatz mehr Menschen animiert werden, diese tolle Stadt zu besuchen. Es lohnt sich auf jeden Fall! (il)



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