In die Ferne schweifen

Hausbau auf Kefalonia (Teil 3)

Nun warten wir seit zwei Jahren darauf, endlich mit dem Bau unseres Traumhauses beginnen zu können. Endlich ist es so weit, inmitten des Tiefpunktes der Krise (kann es noch schlimmer werden?), erhalten wir unsere Baugenehmigung und starten mit unserer Villa Linardata.

Nachdem das Grundstück wieder gerodet und begradigt wurde, folgten die Erdarbeiten und die Bodenplatte wurde gegossen.

Bevor dies geschehen konnte, musste die Baugrube von einem Archäologen untersucht und freigegeben werden. Das ist in Griechenland Pflicht, da die Chance, auf antike Stücke zu stoßen, besonders hoch ist. Bei uns war das erwartungsgemäß nicht der Fall. Der Brite Robert Bittlestone legte immerhin 2005 in seinem Buch Odysseus Unbound detalliert dar, warum Kefalonia Homers Ithaka sei. Aber selbst er vermutet den Hafen Odysseus nicht in unserem Bergdorf Monopolata, sondern vielmehr in der Senke, in der Paliki an der Hauptinsel Kefalonias andockt.

Die Baustelle wurde also freigegeben und die Bodenplatte gegossen.



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