In die Ferne schweifen

Maria: Mein Thessaloniki

Meine Lieblingsorte in Thessaloniki

Die Stadt, in der ich schon als kleines Baby mit dem Kinderwagen herumgeführt wurde. Die Stadt, bei der mein Herz aufgeht, wenn ich meine Lieblingsorte besuche, weil es ein Stück Heimat ist. In diesem Beitrag zeige ich meine Lieblingsorte in Thessaloniki, die Orte, an denen ich jeden hinführen würde, weil es für mich die Schönsten in ganz Thessaloniki sind.

 

Kapani, Markt & Essen

Für uns Griechen ist das Essen ganz wichtig und oft ausschlaggebend für unsere Laune, deswegen fangen wir mit „Kapani“ an. Dort gibt es den Markt, der jeden Tag ist. Von Fleisch, über Fisch, Käse, Obst und Gemüse – dort gibt es reichlich Auswahl. Als meine Schwester und ich klein waren, haben wir uns durch die Olivenstände „genascht“, meine Lieblingssorte: die großen Grünen aus Chalkidiki.

Doch kommen wir zum wichtigsten Punkt in den Gassen von Kapani: dem Lieblingsrestaurant meiner Familie – TO PARASODIAKO. Über Patsa (griechische Fleischsuppe mit Eisbein) bis hin zu Befteki, Gavrous, Xorta und viele weitere griechische Leckereien. Zudem kann man alle Gerichte sich zeigen lassen und dann erst entscheiden.

 

Aristotelous

Nach dem Kapani folgt der Aristoteles Platz, wir nennen ihn Aristotelous. Er ist ausgeschmückt mit riesigen Palmen, den tollen Bauwerken und den hellen Pflastersteinen. Läuft man ihn entlang, kommt man an die Hafenseite von Thessaloniki bzw. zur anderen Richtung in die Innenstadt mit den Shopping-Straßen. Die Aristotelous ist übersät von kleinen Souvenirläden, Gyrosständen, Cafeterien und vielem mehr – wenn man also Souvenirs und Erholung sucht, dann dort. Die Touristeninformationsstelle befindet sich zwischen der Aristotelous und dem Hafen. Dort bekommt man alles, was man noch zum Sightseeing braucht, will und wissen will.

 

Am Hafen: Ladadika & Levkos Pirgos

Am Hafen entlang gelangt man entweder zu den berühmten Ladadika (habe leider keine Fotos davon) oder zum Wahrzeichen von Thessaloniki, dem Levko Pirgo (weißer Turm). Ladadika war damals das Viertel der Olivenölhändler, daher auch der Name. Es ist ein Viertel voller Ouzerien, Clubs, Bars, Tavernen und alten Gebäuden. Schon immer habe ich den weißen Turm mit Respekt betrachtet, weil er so perfekt aussieht. Eigentlich gab es zwei von diesen Türmen: im Osten und Westen der Mauer, doch nur er ist erhalten geblieben. Doch nicht immer hieß er so: Unter der osmanischen Herrschaft diente der Turm zur Folterung und als Gefängnis – der rote Turm. Erst mit der griechischen Eroberung im Jahre 1912 wurde er eingefärbt und als „weißer Turm“ umbenannt. Um ihn  herum führte die Stadtmauer, die man beim Spazierengehen durch die Stadt noch sehen kann.

Mein Tipp: Es gibt direkt vor dem Turm „Party-Boote“, die als Cocktail-Bars dienen und am Hafengebiet entlang fahren – macht riesigen Spaß!

 

Die schönste Aussicht in ganz Thessaloniki

Nun kommen wir zum Lieblingsort in Thessaloniki: Ano Poli. Die alte Stadt oben am Kastro. Im empfehle ein Taxi bzw. den Bus zu nehmen, da es ein ganzes Stück zum Laufen ist. Dort oben hat man die atemberaubendste Aussicht über die ganze Stadt – es lohnt sich vor allem abends dort. Das Kastro ist zum größten Teil betretbar. Abends ist es dort voll mit Menschen, die den Abend ausklingen lassen und zahlreichen Pärchen, die die romantische Atmosphäre für sich beanspruchen.





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