Kochbücher

Rezension: “das griechische Kochbuch” von Rena Salaman

Rena Salamans Werk war mein erstes gutes Kochbuch über griechische Küche, mit lesbaren Texten und appetitanregenden Bildern. Damit hebt es sich von den üblichen Büchern, die man vornehmlich in Touristen-Shops in Griechenland oder auf dem 5 Euro-Krabbeltisch kaufen kann, wohltuend ab.

Nach einer Einleitung zur griechischen Küche beginnt der nach Jahreszeiten geordnete Rezeptteil. Rena Salamans führt ihre Leser auch inhaltlich an die Jahreszeiten heran, in dem sie ein paar Worte zur aktuellen Ernte verliert: Im September gibt es Thunfisch, grüne Oliven und gigandes, im Winter weiß man auch im Land der Hellenen wärmende Eintöpfe zu schätzen. Die Autorin erzählt sehr persönlich, gern nimmt sie Bezug auf ihre Familie und ihre Urlaube auf der Insel Alonnisos.
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Rena Salaman ist keine gelernte Köchin, sondern lernte als Stewardess von Olympic Airways die Welt kennen, bevor sie heiratete und sich mit Familie in London niederließ. Sie hat verschiedene Bücher über die Mittelmeerküche, über Griechenland und die Türkei verfasst.

Ihre Rezepte sind klassisch, denn „das Typische an der griechischen Küche ist ihre Schlichtheit“, aber das Buch zeigt darüber hinaus auch außerhalb Griechenlands noch unbekannte Gerichte. Die geschmackvollen Bilder des britischen Food-Fotografen Martin Brigdale setzen Speisen wie Schwertfischspieße vom Grill, Elektras Käse-Lauch-Pastete oder auch Rindfleisch mit Quitten machen Lust auf jedes einzelne der Gerichte. Ihren Weißkohlsalat mit Oliven habe ich hier schon vorgestellt.

Nicht immer sind Rezepte aus Kochbüchern tatsächlich nachkochbar. Nach fünf gemeinsamen Jahren mit diesem Buch bin ich noch nicht an einer der Beschreibungen gescheitert und jedes der Gerichte wird auf einem Photo abgebildet. Das macht es auch zu einem schönen Geschenk für Kochbuchleser.

Rena Salaman
das griechische Kochbuch
Christian Verlag, ISBN 3-88472-535-1

3 Kommentare zu “Rezension: “das griechische Kochbuch” von Rena Salaman”

  1. Isi sagt:

    Treffende, schöne Beschreibung des Kochbuchs. Ich habe es auch schon lange und kann es auch nur empfehlen. Das “Meze”-Kochbuch von Rena Salaman finde ich auch sehr gut.

  2. [...] und die sensationell geschmeckt haben soll. Die Erzählung erinnerte mich an das Rezept aus dem Kochbuch von Rena Salaman, das mich bereits seit Jahren anlacht, aber nie nachgekocht [...]

  3. [...] Liebe kann man nie genug haben, also frisch ans Werk. Rindfleisch mit Quitten nach einem Rezept von Rena Salaman versprach ein aromatisches Ragout mit süß-salzigen Tendenzen zu werden. Mir war die Sauce etwas [...]

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