Bei einer griechischen Weinprobe vor einigen Wochen wurde ein Kritharaki-Risotto serviert. Κριθαράκι sind kleine Nudeln aus Hartweizengrieß, die aufgrund ihrer Form auch irrefürend Reisnudeln genannt werden. Andere Namen für die Spezialität sind Manstra und Orzo.
Mir ging das Gericht nicht mehr aus dem Kopf und nachdem ich bekennender Meeresfrüchtefan bin, sollten eine Hand voll Gambas mit in den Topf fliegen.
Das Wort Risotto führte mich in die Irre und ich bereitete die Nudeln genau wie Reis zu: Zwiebel andünsten, Reis dazu, aufgießen, unter ständigem Rühren fertig garen.
Das würde ich nicht mehr machen, sondern die Nudeln einfach ca. 10 Minuten in Salzwasser kochen. Parallel eine gehackte Zwiebel in Butter anschmoren, bis sie weich ist. Dann halbierte Cherry-Tomaten und anschließen die Gambas in die Pfanne geben. Ein wenig frische Petersilie könnte ich mir noch gut vorstellen. Und zuletzt die Kritharaki unterrühren und mit Parmesan servieren.






Meister Lafer nennt diese Art der Nudelzubereitung “Pastasotto” – steht bei mir auch schon ewig auf der Liste.
Ich mag diese Nudeln sowieso besonders gerne, auch für Nudelsalat.