Κεϕτεδακια με σαλτσα
Wohl jede Nation hat ihr eigenes Hackbällchen-Rezept: mit Petersilie oder Paprika, mit Kardamon oder Piment oder gar mit Zitronengras. Ganz besonders hat es uns das Keftedes-Rezept der Siora Kate, einer Cousine aus Kefallonia, angetan. Dieses Gericht hat Suchtpotential!
Das Geheimnis der griechischen Keftedes (oder eben Keftedakia, wenn sie besonders klein sind) ist eine feine Zimtstange in der Tomatensauce. In dieser werden die nur kurz angebratenen Hackbällchen mindestens eine Dreiviertelstunde gegart. Dieses Rezept lehrt uns, Geduld zu haben: Es dauert seine Zeit, bis die Sauce eindickt und einen sämig-kräftigen Fleischgeschmack mit einem Hauch Minze übernommen hat. Minze? Ja, das zweite Geheimnis der Siora Kate.
Wir essen Keftedes gern mit Salat und frischem Brot, an besonders schweren Sonntagen gönnen wir sie uns mit einem Berg Macaroni.
Zutaten:
Für die Hackbällchen
1 Kilo Rinderhackfleisch
2 mittelgroße Zwiebeln, kleingehackt
2 Knoblauchzehen, im Mörser zu Paste verarbeitet
2 TL Minze, gehackt
3 Eier
3 EL Olivenöl
1 Tasse Semmelbrösel
Salz, Pfeffer
Für die Tomatensauce
150 ml Olivenöl
750 Gramm Tomaten (Puree, in Stücken aus der Dose, je nach Vorliebe)
1 Zimtstange
Salz, Pfeffer
Zubereitung:
Alle Zutaten für die Hackbällchen miteinander verkneten und eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen. Anschließend das Hack zu kleinen Bällchen verarbeiten. Kurz in Mehl wenden und in etwas Olivenöl drei bis vier Minuten leicht anbraten und zur Seite stellen. In einer weiteren Pfanne das Olivenöl und das Tomatenpuree mit der Zimtstange ungefähr fünf Minuten simmern lassen, bevor die angebratenen Hackbällchen dazu gefügt werden. Nach ungefähr einer dreiviertel Stunde sind sie fertig zum Genuss.






Mmmhh, wenn man sich das Rezept durchliest, ist es nicht verwunderlich, dass diese kleinen, feinen, mit Liebe zum Gewürz geformten Hackbällchen Suchtpotenzial besitzen, das werde ich doch gern einmal ausprobieren. Klingt ganz so, als könnte man die Speisen auch als Backschafter zaubern. Vielen Dank für die Inspiration, Susa Datos.
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