
Zutaten
1 kg feste Tomaten
250 g Mehl
4-6 EL Olivenöl (ggf. mehr)
Salz & Pfeffer
Wenn der griechische Teil der Familie sich im Sommer auf Kefallonia trifft, werden regelmäßig Restaurantstipps ausgetauscht: wo es das beste Stifado gibt, den frischesten Fisch und die besten Mezedes, die griechischen Kleinigkeiten. Meine Schwiegermutter schwört auf die gebratenen Tomaten von der Familie Mourelatos und recht hat sie! So knusprig und dennoch saftig habe ich sie nur dort gegessen.
Die Zubereitung dafür fand ich in Cousine Jans Kochbuch. Die Mengenangabe habe ich beim nachkochen ignoriert, aber der Vollständigkeit wegen sind hier die genauen Mengen angegeben. Der Trick ist, die Tomatenscheiben schnell und heiß knsuprig zu braten, ohne sie zu weich zu schmoren.
Gebratene Tomaten werden oft als Vorspeise oder einer Mezedes-Auswahl serviert. Dazu passt sehr gut Tsatziki und eine Scheibe Weißbrot. Untypisch aber auch sehr schmackhaft ist die Kombination mit gegrillter Pute.
Zubereitung
Die Tomaten waschen und in 1 cm breite Scheiben schneiden, dabei die grünen Stielansätze entfernen. Die Scheiben salzen und pfeffern und in Mehl wenden.
In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und die Tomatenscheiben portionsweise von beiden Seiten goldbraun anbraten. Aus der Pfanne nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Sofort servieren.









Interessante Zubereitung der Tomaten, aber ich frage mich, müssen die Tomaten nicht vorher gehäutet werden?
Klingt gut. Ich bezweifle nur, dass ich hier vernünftige Tomaten dafür auftreiben kann. Die werden schon wieder wässrig, matschig und aromafrei…
Bemehlt, sehr interessant!!!!
@herbert
Vielleicht bin ich ein Ignorant, sehe das Problem nicht, wen stört die Haut?
@Evi
Glück bei uns: am Stock gereifte Tomaten aus dem Garten :-)
@Erich
Das kannst du laut sagen. Ich sag nur Braunfäule. :(
@Herbert Die Haut stört wirklich nicht, da gebe ich Erich recht. Allerdings kenne ich diese Bedenken von meinem Vater, der Tomaten am liebsten als Passata isst und verwendet.
@Evi Mit wässrigen Tomaten funktioniert es wirklich schlecht. Die hier auf Kefallonia sind schön trocken und fest, manche entstielen sie sogar mit einem Apfelentkerner.
@Erich Gestern bei Mourelatos hatte ich den Verdacht. sie würden noch mehr als Mehl verwenden. Vielleicht wäre ein Versuch mit Pankow noch interessant?
Genial und einfach, tolle Idee. Aber, wo krieg ich die richtigen Tomaten her?
Susa sitzt auf Kefallonia und lacht über wässrige Tomaten, wie gemein! — Viele Grüße ins Sonnenland, kleine Schwester!
Von mir auch viele Grüße…. Zur Zeit gibt es doch auch ganz anständige Tomaten bei uns, da geht schon :-)
Das ist ja mal richtig schön einfach!
Das ist ein Rezept nach meinem Geschmack, werde ich ausprobieren, sobald ich gute Tomaten habe. Unsere Pflanzen haben unter diesem Sommer mit wenig Sonne und viel zuviel Regen doch sehr gelitten und alle, die im Garten standen und somit nicht vor den Regenfluten gerettet werden konnten, sind eingegangen bzw. waren faul. Hoffentlich kommt nochmal Sonne für den Rest (darunter auch Marzano und Ochsenherz), die meisten sind leider noch grün.
Love it! Habe mich schon gewundert, woher die Knusper kommt – vom Mehl!
@Claus Da muss ich Isi recht geben, in der Hochsaison bekommt man auch hier gute Tomaten. Nur nicht verzagen!
@Liebe Schwester Nein, nein, ich lache doch nicht über wässrige Tomaten, ich freue mich nur, dass ich nach dem Verzehr der knsuprigen Tomatn im Meer schwimmen kann!
@Isi Vielen Dank!
@Tobias Gute alter Hausmannskost.
@Kristina Ochsenherzen müssten sich dafür doch gut eignen, oder? Drücke die Daumen für eine erfolgreiche Ernte!
@Kitchenroach Richtig verliebt habe ich mich erst dieses Jahr in die Tomaten, dann aber sehr heftig :-)