Meeresfrüchte, Mezedes

Gegrillte und gefüllte Sepien

Meeresgetier ist gern gesehener Gast auf den Tellern der Mittelmeeranrainer. Der Gemeine Tintenfisch oder Sepia kommt dort am häufigsten vor und wird während des ganzen Jahres serviert. Große Freude bereitet er Feinschmeckern während der Fastenzeit, in der er im Gegensatz zu Säugetieren verspeist werden darf.

gefullte-sepien_kleinSepien haben einen eher runden Körper und kleine Fangarme. Das weist auf ihren Lebenswandel hin. Im Gegensatz zu dem stromlinienförmigen Kalmar widmen sie sich nicht der Jagd, sondern lauern flach in den Meeresboden eingebuddelt ihrer Beute auf. Oder versteckt sich dort vor Feinden, die sich nicht durch Tintenfarbe abschrecken lassen.

So wie die tapferen Griechen, die vielfältige Zubereitungen kennen. Eine Möglichkeit, die besonders der Körperform entgegen kommt, ist das Füllen.

Inspiriert durch die gefüllten Sepien, die wir im Restaurant Christos als Mezedes gern essen, habe ich ein wenig improvisiert. Heraus kam ein feines Gericht, in dem ich ausnahmsweise auch Dill köstlich fand.

Dazu gab es einen frischen grünen Salat und Horta.

Auf dem Teller sah das Gericht dann auch besser aus, als auf dem Bild. Da habe ich wohl ein paar falsche Knöpfe gedrückt und einen Gelbfilter vor den Augen gehabt.

Zutaten:

2 Sepien
½ Tomate
2 Frühlingszwiebeln
1 TL Dill
cremiger Feta

Zubereitung:

Die Tomaten in Würfel, die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Dill hacken. Mit dem Käse mischen, eventuell salzen. Das ist abhängig von dem verwendeten Käse, einige Sorten sind bereits salzig genug.

Die Käsemasse in die Sepien füllen. Diese sorgfältig mit einem Zahnstocher verschließen und bei hoher Temperatur in der Pfanne oder direkt über der Flamme grillen, bis sie von allen Seiten angebräunt sind.

Ein Kommentar zu “Gegrillte und gefüllte Sepien”

  1. Barbara sagt:

    Das gefällt mir – klingt richtig lecker!

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