Mezedes, Saucen & Dipps, Vegetarisch

Tzaziki

An Tzatziki scheiden sich die Geister. Die einen halten es für die griechische Spezialität schlechthin, die anderen schütteln sich bei dem Knoblauchfeuerwerk und Nonna auf Monambelles wusste überhaupt nicht, wovon die Rede ist. Von Tzatziki hatte sie noch nie gehört.

Zutaten

1 Salatgurke
300 ml griechischen Joghurt
3-4 zerpresste Knoblauchzehen
1 EL Olivenöl
1 Spritzer Rotweinessig
Salz

Heute ist das natürlich anders und auch auf Kefallonia serviert man in den Tavernen τζατζίκι. Und nicht nur in Griechenland ist der erfrischende Gurken-Joghurt mit Knoblaucharoma bekannt.

In der Türkei ist es unter dem Namen Cacik geläufig, die Inder nennen es Raita und würzen es mit Cumin und Kurkuma. Wie auch immer: Die Joghurt-Gurken-Mischung passt sehr gut zu Gegrilltem oder zu Gebratenem wie Zucchinitalern oder Souvlaki.

Die Rezepte sind so vielfältig wie die griechischen Inseln. Manche machen es mit frischer Minze, andere mit Dill. Auch der Spitzer Essig ist Geschmackssache. Bei der Zubereitung aber sollte man sich Zeit nehmen. Der Joghurt und die Gurkenraspeln sollte gut abtropfen, damit das Tzaziki nicht dünnflüssig wird. Gut durchgezogen (am nächsten Tag?) schmeckt es noch besser.

Zubreitung

Die Salatgurke schälen, fein raspeln und in einem Sieb gut ausdrücken. Den Joghurt in einem Mulltuch (alternativ in einem mit Filterpapier ausgelegten Sieb) abtropfen lassen.

Den Knoblauch schälen und fein hacken. Mit den Gurkenraspeln und dem Joghurt verrühren. Mit Olivenöl, Essig und Salz abschmecken.

3 Kommentare zu “Tzaziki”

  1. Barbara Wild sagt:

    Ganz wichtig: ein, zwei Stündchen im Kühlschrank durchziehen lassen!

  2. Mike sagt:

    Meinen Zaziki/Tzatziki mache ich so wie Du, nur, dass ich statt Joghurt Dickmilch verwende. Die muss allerdings eine Nacht im Tuch und Sieb zum Abtropfen verbringen, weil mehr Molke enthalten ist. Das Ergebnis ist ein fast fettfreier und trotzdem wunderbar sahnig schmeckender Tzatziki.

    Herzliche Grüße

    Mike

  3. Robert sagt:

    Na endlich ein Tzatziki-Rezept, das seinen Namen verdient. Ordentlich abgetropfter Joghurt, feingeriebene Gurken, Knoblauch (bei mir mit Salz zerdrückt), Olivenöl und Salz. Eventuell das eine oder andere Kräutlein nach Geschmack. Fertig.

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