Selbst wenn wir die Stadtgrenzen gen Osten überqueren und uns auf nach Berlin machen, verzichten wir nicht auf unsere geliebte griechische Küche. Das hat weniger mit unserer Engstirnigkeit zu tun, als vielmehr mit dem Cassambalis.
Mitten in Charlottenburg, in der Grolmannstrasse, liegt dieses griechische Restaurant, das mehr bietet, als Souvlaki und Moussaka. Bei der Zusammenstellung der Karte ließ sich die Cassambalis-Crew nicht von hellenischen Traditionen in ein Korsett zwängen. Und so stehen neben Keftedes Rinderrouladen mit Spätzle auf der Karte. Auch Pasta-Freunde kommen auf ihre Kosten. Aus eigener Erfahrung würde ich aber eher zu Kurzgebratenen raten.
Die Weinkarte strotzt selbstbewusst voll feiner Tropfen aus Griechenland. Dabei kann man guten Gewissens den Empfehlungen der gut informierten Kellner folgen.
Anstatt weiß-blauer Tischdecken und steinerner Aphrodite-Figuren erblickt man Wände voller Kunst, die von der Sammelleidenschaft des Besitzers Constantin Cassambalis zeugen. Auch Wolfram Siebeck schwärmte schon, dass „das Cassambalis jenseits der hellenischen Reiseromantik daran erinnert, dass es in Athen schon Kultur gab, als die Preußen noch nicht einmal die Kartoffeln kannten.“
Cassambalis
Grolmanstr. 35
Charlottenburg
Telefon: 030 885 47 47
Geöffnet täglich ab 12, sonntags ab 14 Uhr.





