Es dauerte tatsächlich ein paar Jahre, bis ich eine Griechischlehrerin fand, die die Sprache nicht nur gut unterrichten kann, sondern unsere Stunden nicht auch noch jedes Mal vergaß. Und seitdem ist unsere wöchentliche Unterrichtsstunde so etwas wie mein ganz persönliches Yoga.
Die Stunde startet immer mit dem Kaffeekochen und dabei handeln wir alle Themen ab, über die Frauen so reden. Auch Rezepte. Und dabei schwärmte sie von einem Römersalat, mit Dill und Zitrone. Natürlich hauchdünn gehobelt, wie die Griechen es so gern mögen.
Noch lieber mögen Griechen ihren Sommerurlaub, in dem es sie an das Meer zieht. So muss ich nun drei Monate auf Despina verzichten, während sie neue Strände erkundet.
Daher mit diesem Salat ein kleiner Gruß nach Griechenland!
Aber ich muss gestehen: Die klassische Version des Salates verzückte uns nicht so sehr. Also verarbeitete ich die übrig gebliebene Hälfte des Salatkopfes zu einer eigenen Variante.
Zutaten:
½ Römersalat
1 rote Zwiebel
2 TL Kapern
3 EL Dill, fein gehackt
4 Sardellenfilets, fein gehackt
4 EL Olivenöl
2 EL Zitronensaft
2 TL Senf
Salz, Pfeffer
Zubereitung:
Den Salat mit einem Messer fein hobeln. Die Zwiebel häuten und fein hacken. Den Zitronensaft in einer Schüssel mit dem Senf mischen. Das Olivenöl unterrühren. Alle anderen Zutaten zufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.






Sehr gut, wie Du das berichtest. Ich lerne doch auch seit 3 Jahren privat griechisch, da kann man was erleben :-) Ich habe unsere Griechischlehrerin leider vor kurzem verloren, sie ist – zu ihrem Glück – nach Lesbos zurück gegangen :-(
Schön, Salat mit Sardellen und Kapern, das muss ich auch mal probieren..
Oh, Isi, da wünsche ich Dir viel Erfolg bei der Suche nach einer neuen Lehrerin! Vielleicht liest hier ja jemand mit, der im schönen Thüringen Griechisch unterrichtet?
Hallo, Salat hört sich wirklich lecker an. Vielen Dank für das Veröffentlichen des Rezeptes. Komme aus eine halbgriechischen Familie ünd würde gerne wieder anfangen, ein paar Gerichte zuzubereiten.