Von unserem letzten Griechenland-Aufenthalt mitgebracht, wartete eine Packung Pastourma (oder auch Pasturmas) auf ihre Verwendung. Pastourma, das luftgetrocknete Rinderfleisch in einer Beize aus Bockhornklee, Paprika und Knoblauch, wird häufig hauchdünn geschnitten, zu einem Glas Wein oder Ouzo serviert. Viele verwenden es auch für Omelett, bei mir sollte es nun einen herbstlichen Salat begleiten.
Geschmacklich konnte mich das Pastourma noch nicht überzeugen, ich muss es wohl einfach mal selbst machen. Dafür war der Rotkohlsalat sehr gut, schön fruchtig und damit mein Beitrag zum November-Event vom Gärtnterblog ! Inspiriert wurde ich dazu von „Das große Teubner Kochbuch“.
Zutaten:
300 g Rotkohl
4-5 EL Granatapfelsirup
2 EL Balsamessig
3 EL Walnussöl
Pfeffer
Kerne eines ½ Granatapfels
5-6 Walnusskerne, gehackt
Zubereitung:
Rotkohl ohne Strunk fein hobeln. Mit 1/2 TL Salz mischen und mit den Händen einige Minuten kräftig durchkneten.
Granatapfelsirup mit Balsamessig vermischen und dann sorgfältig das Öl einrühren. Mit Pfeffer würzen.

Dressing und Granatapfelkerne mit dem Rotkohl mischen und mindestens 1 Stunden ziehen lassen.
Pastourma und Rotkohlsalat auf den Tellern anrichten und mit den Walnüssen betreuen.






Rotkohlsalat mit Pastourma?…Das klingt sehr gut,hat mir echt gut gefallen!Ich muss unbedingt diesen Salat ausprobieren!
Rinderfleisch willst Du selbst trocknen ? Da bin ich gespannt. Dazu brauchts normalerweise ein trockenes, kühles Klima, wie es in den Alpen herrscht.
@Robert – Kurzfristig hast Du meine hochfliegenden Küchenträume ausgebremst… aber der nächste Schweiz-Urlaub ist doch schon in Planung, dann schnapp´ich mir dort einfach ´ne Kuh!
Hallo – der Salat klingt super… Ich hatte den gleichen Gedanken wie Robert. Aber vielleicht klappt es!! Alternativ könntest Du es räuchern.
Das will ich sehen, wenn du dir einfach ne Kuh schnappst und räucherst. Ich glaube, die Schweizer finden das gar nicht gut, wenn eine daher kommt und ihre Kühe abfackelt. ;-)
@Alissa – Danke für den Tipp!
@Buntköchin – Ich engagiere Robert als Bodyguard, er hat ja eine kurze Anreise. Er könnte mir seine wütenden Landsleute mit einem Kochlöffel vom Leib halten oder mit einem Leckerli ablenken…
Fleisch soll sich ganz gut trocknen lassen – wirklich! Irgendwo hatte ich das in einem Blog gesehen, das wurde dann Hundefutter. Aber warum nicht?! Ich trockne Äpfel, Bananen, Pilze, Erdbeeren. Fleisch geht sicher. :-)
Trotzdem gefällt mir der Rotkohlsalat fast besser. :-)
Danke fürs Mitmachen beim Event!
Pastourmas kanne ich in der Kombination noch nicht. sehr lecker!
@Barbara – Danke, Du machst mir wieder Mut! War das ein Food-Blog mit dem Hundefutter?
@Tobias – Griechenland meets Teubner! Obwohl Pastourma schon sehr eigen im Geschmack ist, findest Du nicht?