
Zutaten
500 g Mehl Type 550
1 Tütchen Backpulver
1 TL Zimt, gemahlen
1/2 TL Nelke, gemahlen
200 g Zucker
2 Eier, aufgeschlagen
100 ml neutrales Öl
125 ml Orangensaft
Zesten einer Bio-Orange
100 g Sesam
Eine meiner Freundinnen reist diesen Sommer das erste Mal in ihrem Leben nach Griechenland. Sie wird sich mit zwei anderen Damen von Insel zu Insel treiben lassen und ich bin schon sehr auf ihre Erlebnisberichte gespannt. Bei unserem letzten Treffen war dieser nahende Urlaub natürlich ein bestimmendes Gesprächsthema und plötzlich fragte sie: “Was bestelle ich denn dort zum Frühstück?”
Als ich das zu Hause erzählte, erinnerte sich mein angetrauter Grieche an das Frühstück in Monambelles, zubereitet von seiner Nonna: Koulourakia und Kinderkaffee, bestehend aus ganz ganz viel gesüßter Kondensmilch mit einem ganz kleinen Schuss griechischen Mokka. Moderne Mütter mögen jetzt ihren Halbfett-Soja-Latte mit extra wenig Espresso to go in der Hand halten und über die Unmöglichkeit dieser Ernährung streiten; Nonnas Enkeln hat es geschmeckt und Spätfolgen kann ich zumindest beim Nesthäkchen nicht erkennen.
Seinen Kaffee trinkt es heute auch ganz ohne NoyNoy und morgens gibt es Müsli mit Früchten. Seinen sehnsuchtsvollen Blick voller Kindheitserinnerungen konnte ich aber nicht widerstehen und nachdem ich diese Rezept in dem Buch à la grecque von Pam Talimanidis entdeckte, gab es kein Halten mehr. Und da es sich dabei um eine Premiere handelte, ist dies mein Beitrag für das dKduW-Event auf Foodfreak.
Koulourakia sind trockene Kekse, für die es tausende Rezepte gibt. Dieses wurde von mit den Worten polu oritsinal abgesegnet: sehr authentisch. Durch die Kombination von Nelke und Zimt erinnert mich der Geschmack sehr an Tante Renées Zimtkuchen. Koulourakia müssen trocken sein und sind dann in einer Dose gelagert einige Wochen haltbar.
Zubereitung
Ofen auf 180 Grad vorheizen.
Das Mehl mit dem Backpulver, dem Zucker und den Gewürzen mischen.
In einer zweiten Schüssel die Eier mit dem Orangensaft, den -zesten und dem Öl verrühren und anschließend mit der Mehlmischung verkneten.
Aus dem Teig walnussgroße Kugeln formen und diese dann zu je ca. 10 cm langen Rollen formen. Jede Rolle zu einem Keks formen und in Sesam wälzen.
Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und auf der mittleren Schiene 30 Minuten im Ofen backen.









Für mich den Kaffee, bitte. Schön sind sie schon, das muss ich sagen.
Habe ich leider auf meinem Frühstücksbuffet in Griechenland nicht gefunden, aber bei uns kochte ja auch nicht die Nonna. Schauen sehr lecker aus…
Die Dinger habeich im Urlaub geliebt – toll – die brauche ich wieder
@Erich Bist Du morgens eher für herzhafte Speisen zu gewinnen?
@Isi Hotelbuffets warten leider eher mit den Standardgerichten, inklusive Rührei mit Speck auf. Solche regionalen Feinheiten sind tatsächlich eher Nonnas vorbehalten.
@Alissa Wo bist Du denn auf die Koulouraki gestossen? In der Bäckerei oder tatsächlich im Hotel?
Sieht wirklich gut aus. Kann mir das zu meinem gleich anstehenden Frühstück gut vorstellen. Wird aber für heute etwas knapp. Wie auch immer…Die Frühstückskekse sind abgespeichert.
Klasse, ein neues internationales Keks-Rezept, das probiere ich aus!
@berlin Zum Glück sind sie relativ lange haltbar. Hat man sie erstmal gemacht, hat man für ein paar Wochen Ruhe.
@Anne Da bin ich sehr auf Deine Schlingen gespannt!
[...] Frühstückskekse mit dem wunderschönen Namen Koulourakia entstammen dem Buch à la Grecque von Pam Talimanidis. Wenn alles daraus so bildhübsch ist [...]
Ich habe die heute gemacht und die sind toll!
Die erinnern mich an die hausgemachte Koulourakia von den Bäcker meiner Kindheit!Echt toll!
@Sotiria Freut mich, dass Dir das Rezept gefällt! Ich wollte sie demnächst auch mal wieder machen, sie sind einfach köstlich zum morgendlichen Kaffee.
Vielen, vielen lieben Dank für das wunderbare Rezept! Meine griechische Schwiegermutter ist gerade zu Besuch und hat gesagt: ” Glückwunsch! Die sind wundervoll!” Was´n Lob aus Ihrem Munde! ;D Und zusammen mit meinem Lieblingsgriechen haben wir an diesem Wochende alle verputzt. ^^
Also noch einmal, besten Dank! :D
@Nadina Ach, das freut mich ja! Lob von der Schwiegermutter kann man ja gar nicht genug haben, oder?
[...] klassischen Osterkekse sind eigentlich die geflochtenen Koulourakia, aber diese mit Haselnuss und Anis Koulourakia me glikaniso ke foudakia sind würdige [...]