Αμυγδαλόπιτα
Amigthalópita gehört zu unseren griechischen Lieblingssüßspeisen und so hat auch mein angetrauter Grieche das Backrecht bei diesem Kuchen. Zum Nikolaustag probierte er dieses Rezept aus dem Buch Cephalonian Recipes von Niovi Fotinatou-Kabitsi aus.
Schon die Zutatenliste macht stutzig: 12 Eier und 12 EL Zucker – das soll den Griechen erst jemand nachmachen! Laut der Autorin ist aber gerade diese beeindruckende Zahl ein Zeichen für den religiösen Hintergrund des Rezeptes, weist die 12 doch auf die Lesung am Gründonnerstag hin.
Geschmacklich waren die Eier zu dominant und der Kuchen erinnert eher an ein Omelett mit Mandeln, denn an einen Kuchen. Da bevorzugen wir weiterhin dieses Rezept von Cousine Jan.
Zutaten
12 EL Mandeln, grob gehackt
12 EL Zucker
12 Eier
2 Zwieback, gerieben
1 Päckchen Backpulver
125 ml Cognac
Vanillearoma
Schale von einer unbehandelten Zitrone
½ TL Zimt
½ TL Nelken
Muskat
Butter zum Einfetten der Backform
Sirup
350 g Zucker
350 ml Wasser
1 Zimtstange
2 EL Cognac
Zubereitung
Eier trennen und das Eiweiß zu Schnee schlagen. Eigelb mit dem Zucker verquirlen. Die Zwiebackbrösel und die Mandeln dazu geben und behutsam den Eischnee unterheben. Den Zimt, die Zitronenzesten und das Vanillearoma hinzufügen. Zu guter Letzt die Nelken, eine Prise Muskat und das Backpulver unterrühren und die Masse in einer gefetteten Form 30 Minuten backen.
Inzwischen alle Zutaten für den Sirup in einem kleinen Topf aufkochen und bei mittlerer Hitze eindicken lassen. Vom Herd nehmen.
Sobald der Kuchen etwas abgekühlt ist, mit dem Sirup übergießen und ziehen lassen. Dazu passt Vanille- oder Walnusseis.






Soviele Eier konnten sich nur reiche Leute leisten. Vielleicht hättet Ihr bei diesem Rezept 12×12=144 ml Cognac einsetzen müssen :-)
@Robert Beim nächsten Mal würde ich den Cognac lieber pur genießen und am nächsten Tag ein Bauernomelett mit Salat zubereiten ;-)
Wenn man 12 Eier drin hat, braucht man doch eigentlich kein Backpulver mehr. Da ist ja ganz viel Auftrieb drin. Das gibt eine Megamonsterpalatschinke. Die Griechen machen lustige Sachen mit Lebensmitteln. ;-)
@Buntköchin – Es war ein Megamonsterpalatschinke!