Manchmal muss es schnell gehen in der Küche und wenn das Wetter auch noch so gut mitspielt wie heute, ist: Suppenzeit! Besonders gern mag ich Tomatensuppe. Da kam mit das Rezept von Siora Patsi sehr gelegen.
Siora Patsi war des Lieblingsgriechens´ Großmutter, die diese Suppe an kalten Abenden ihren Enkeln auf Monambelles servierte. Alle Kinder auf Kefallonia (und wahrscheinlich auch auf den anderen ionischen Inseln) nennen ihre Großmütter wie die Italiener “Nonna”.
Nonna Patsi also musste nur in ihren Garten gehen und frische Tomaten pflücken. Bei mir kamen sie direkt aus dem Tetra-Pack, was sich auch im Geschmack bemerkbar machte.
Um doch noch noch etwas tomatigen Geschmack zu bekommen, opferte ich eine der sündhaft teuren Coeur de Boeuf. Laut der aktuellen “Lust auf Genuss” eine “Antwort französischer Züchter” auf geschmacklose Nachtschattengewächse. Trotzdem zu teuer. Mein privater Tomatentester meint: Sie schmecken sehr gut und sind eine willkommene Alternative zu den üblichen Strauchtomaten.
Zutaten:
500 g Tomatenpüree
2 Stangensellerie, in Stücke geschnitten oder das Salatherz
1 Zwiebel
120 g Suppennudeln
3 EL Olivenöl
750 ml Wasser
Salz und Pfeffer
Zubereitung:
Zwiebel und Sellerie im leicht gesalzenen Wasser mit dem Olivenöl kochen, bis sie weich sind.
Tomaten und Pasta dazu fügen. Kochen lassen, bis die Pasta gar ist. Salzen und pfeffern.
Nach Geschmack Parmesan über die einzelnen Portionen hobeln. Ich wage es kaum zu schreiben, aber auch Feta schmeckt gut in der Suppe.






