
Zutaten
1 Packung Phyllo Teig
450 g Blattspinat
400 g Myzithra
2 Eier, leicht aufgeschlagen
1 Bund Frühlingszwiebeln
4 EL Petersilie, fein gehackt
2 EL Dill, fein gehackt
Salz & Pfeffer
In Griechenland starten wir üblicherweise mit einer kleinen Tiropita (Käse in Phylloteig) und einem Kaffee in den Tag. Zum späteres Brunch oder Mittagessen darf es dann schon die großes Schwester Spanakopita sein.
Daher gratuliere ich Zorra mit diesem Eintrag ganz herzlich zum Bloggeburtstag und serviere zu ihrem Geburtstagsbrunch diese Spanakopita. Fünf Jahre kochen, fotografieren und darüber berichten, so bunt und vielfältig wie Zorra das macht, sind schon eine große Party wert.
In vielen Rezepten wird die Füllung mit Feta gemacht. Ich dagegen bevorzuge hier den Weichkäse aus Schafs- und Ziegenmilch Myzithra. Frisch ist er noch sehr mild im Geschmack und wird häufig als Dessert mit Honig serviert. Mein Exemplar war schon gealtert und schön würzig. Um ihn für die Spanakopita durch andere gebräuchlichere Käse zu ersetzen, empfehle ich eine Mischung aus Ricotta und Parmesan oder eben Feta.
Mit dem Teig sollte man übrigens nicht geizen und die einzelnen Blätter gut mit Öl oder flüssiger Butter bestreichen. Ansonsten wird die Hülle für die Spinat-Käse-Mischung zu dünn und instabil.
Mit einem kleinen Salat hat man eine frische Hauptspeise, ansonsten einen feinen Snack zwischendurch.
Zubereitung
Den Spinat blanchieren, in einen Sieb abgießen, gut ausdrücken und grob hacken.
Den Käse mit den leicht aufgeschlagenen Eiern zu einer homogenen Masse verarbeiten und mit dem Spinat, den Kräutern und den Frühlingszwiebeln vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
Eine ofenfeste Form mit Öl ausstreichen und die Teigblätter hinein legen. Dabei jedes mit Öl bestreichen, bevor das nächste darauf gelegt wird. Einige Blätter sollten über den Rand hinaus ragen; sie werden anschließend über die Füllung gelegt.
Die Spinat-Käse-Masse gleichmäßig in die Form füllen und zum Schluss die überlappenden Teigblätter darüber klappen, so dass alles bedeckt ist.
Im Ofen ca. 45 Minuten backen. Zum Servieren die Pita in gleichmäßige Rechtecke schneiden.









Oh, danke für das schöne Rezept. Kommt gerade gelegen da ich noch eine Packung Filoteig im Kühlschrank habe. Diesen Monat wird übrigens nicht mein Blog-Geburtstag gefeiert, der ist schon älter, sondern der Blog-Event-Geburtstag. ;-)
PS: Dein Anmeldeformular ist leider nicht angekommen, aber keine Sorge ich werde es für dich ausfüllen. Du musst also nichts mehr machen.
@Zorra Ups, ja, übermäßiger Internetgebrauch soll ja unkonzentriert machen, da bin ich wohl das beste Beispiel. Macht nichts, das Kompliment ist immer gültig, das nehm´ ich nicht zurück :-)
Das mag ich zu gerne. Als ich Athen besuchte gab es auch jeden Morgen Tiropita und Spanakopita zu Frühstück.
gefällt mir, wenn ich auch an den speziellen Käse nie rankomme. Wieviele Schichten Teig sind es denn etwa ?
@Isi Ich freu mich jetzt auch schon wieder auf die kleinen Tiropites zum Frühstück, nur noch drei Monate….
@lamiacucina Fünf bis sechs Schichten sollten es schon sein, die Teigblätter sind ja sehr dünn.
tolle farben auf dem foto. deine fotos werden immer besser.
@Tobias Danke! *freu*
Das muss ich unbedingt ausprobieren. Aber woher diesen Käse nehmen?
@Heidi Außerhalb Griechenlands ist es fast unmöglich, anständigen griechischen Käse (außer Feta) zu bekommen. Da kann ich Dir nur Feta empfehlen, oder Ricotta, gemischt mit Emmentaler oder Parmesan.
hallo – und vielen dank für dieses rezept, das ich über verschiedene umwege hier endeckt habe.
ich habe heute zum ersten mal philloteig verarbeitet. fand es etwas schwierig, weil er so brüchig ist.
aber die füllung ist genial! (ich hatte keinen dill bekommen, daher mehr petersilie genommen und feta + bergkäse, dazu auch noch knoblauch).
es schmeckte total lecker!
das rezept habe ich mit sicherheit nicht zum letzten mal gebacken und werde bestimmt auch variationen probieren.
lieben gruß,
kathrin
@Kathrin Freut mich, dass Dir die Spanakopita gefallen hat. Vielleicht hilft es Dir das nächste Mal, den Philloteig vor dem Verarbeiten mit einem (feuchten) Tuch abzudecken, damit er nich so schnell austrocknet. Aber ich gebe Dir recht, er ist ein wenig sperrig!
[...] Die schöne Pelagia serviert vor der Kreatopita einige Mezedes, kleine Vorspeisen, darunter eine Spinatpastete (die ich bereits für ein anderes Event vorstellte), Dolmades (die wir nicht mögen, aber von [...]
[...] gerne vorbestellen, wir bekommen aber nur eine Kiste geliefert. Also entschloß ich mich, die Spanakopita von Monambelles einfach ohne Ei zu backen. Bei der Gelegenheit hab ich gleich noch ein paar [...]