πατατεs λεμοναδεs
Eine Freundin brachte uns eine gartenfrische Zitrone aus Mallorca mit. Die musste sofort verkocht werden.
Kartoffeln sind mittlerweile fester Bestandteil der griechischen Ernährung. Das war nicht immer so. Als sie vor 150 Jahren in Griechenland eingeführt wurden, waren sie so umstritten, dass der damalige Regierungschef Kapodistrias zu einer List griff: Er ließ die Kartoffelacker von Soldaten bewachen. Dadurch wurde die gelbe Knolle für die Bevölkerung plötzlich sehr interessant. Sie stahlen die Kartoffel heimlich in der Nacht.
Die gleiche Geschichte habe ich auch mit Friedrich dem Großen gelesen. Ob nun die Griechen oder die Preußen sich wie Schildbürger gebärdeten, wird wohl nicht mehr geklärt werden. Lecker, wie man im Preussischen so schön sagt, finden sie heute alle.
Diese Kartoffeln werden im Grunde genaus so zubereitet, wie in diesem Rezept mit dem Ofenhuhn. Heute aber haben wir kein Huhn, sondern Roastbeef und Salat. Aber auch zu Fisch würden sie gut passen.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sie noch besser schmecken, wenn man sie am Ende der Garzeit noch etwas (10 bis 20 Minuten) ruhen lässt. Zeit und Gier lassen das nicht immer zu, aber es lohnt sich.
Zutaten:
1 kg Kartoffeln
1 EL Oregano
Saft von 2 Zitronen
Olivenöl
Salz
Zubereitung:
Backofen auf 200 Grad vorheizen.
Die Kartoffeln waschen, schälen und in Achtel schneiden. Auf einem tiefen Backblech oder in einer Auflaufform ausbreiten.
Salzen und Oregano nach Geschmack darüber streuen. Anschließend mit Olivenöl und Zitronensaft beträufeln. Wasser bis zur Hälfte der Kartoffeln angießen.
Im Ofen backen, bis die Kartoffeln gar und leicht gebräunt sind. Eventuell immer mal ein wenig Wasser nachgießen. Am Ende der Garzeit sollte aber alles Wasser verdampft sein.






Das werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren. Kartoffelrezepte kann man nie genug haben. Und wenn sich die Kartoffeln auch noch selber im Ofen brutzeln, ist es einfach perfekt. Schönes Rezept, Danke.