.... was sonst noch so anfällt....

Eine kefalonitische Katzengesellschaft

Die Katzen rund um Skineas scheinen Monambelles fest im Griff zu haben. Von Jahr zu Jahr werden es mehr, ihr Auftreten wird selbstsicherer und ihre Ansprüche höher.

Spätestens seitdem ich Anfang September beim Betreten des Wohnzimmers einen schwarzen Schatten vom Sofa hüpfen und in den Garten hinaus flitzen sah, ist mir klar, dass unsere gesamte Familie, die Monambelles den Sommer über in wechselnden Konstellationen bewohnt, diese Katzen sehr verwöhnen muss.

Normalerweise besetzt die Katzenschar Veranda und Garten von Monambelles, sitzt auf der alten Steintreppe, liegt zwischen den Olivenbäumen im Garten oder ruht sich auf der Mauer liegend aus. Dass außer dem Premiumkater Giulia noch weitere Miezis sich im Haus wohlfühlen, war mir neu.

Vor drei Jahren tauchte Giulia im Garten hinter dem Feigenbaum auf, neugierig und mauzend. Giulia wurde im Juli vom Nachbarn rechts neben Monambelles als Neugeborenes auf dem Feld gefunden, mit nach Hause genommen und nach dem Monat benannt. Aus der kleinen zutraulichen Miezi ist inzwischen ein großer stolzer Kater geworden, der uns seinen Besitz gern mit hocherhobenen Schwanz zeigt.

Giulia führt ein strenges Regiment und hat Skineas fest im Griff. Er liegt entspannt auf dem Feld, während große Hunde um ihn herum kreisen, er lässt sich nachts als Anhalter mitnehmen, er entert Monambelles, sucht in der Küche nach Essbaren und lässt sich gern kraulen. Wenn es ihm passt. Wenn nicht, teilt er aus und nicht zu knapp.

Noch genüsslicher als Giulia genießt Zorro Monambelles. Bis als schwarzen Blitz aus dem Augenwinkel, sah ich sie nie IM Haus. Dafür liegt sie (er?) ständig auf der Veranda, auf der Treppe…


Zorro ist mein heimlicher Liebling, aber ich durfte diesen Sommer nur kurz das seidenweiche Fell berühren. Indignierter Blick. Abgang.

Deutlich zurückhaltender als die beiden Alpha-Katzen ist Kaiser Wilhelm. Den Namen bekam er von meinem Lieblingsgriechen, dem ein Blick auf die Schnute genügte. Auch er ist schon seit einigen Jahren Mitglied der Katzengang. Deutlich jünger ist die weiße Miezi, die dieses Jahr das erste Mal auftauchte. Scheu, aber sehr neugierig (wie Vati?).

Neben Giulia, Zorro und Kaiser Wilhelm gibt es noch einige wechselnde Besucher, ab uns zu mal vorbeikommen, dann wieder ein Jahr sich nicht blicken lassen. Eines aber haben sie alle gemeinsam: Sie fressen unheimlich gern Feta!

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